PADI Weiterbildung Übersicht

Auf dem Weg zum PADI Pro

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht welche Kurse Du Dir aussuchen willst nach dem OWD. Insbesondere falls Du auf dem Weg zum PADI Pro bist? Dann lies hier weiter. Am Ende ist dieser Weg so individuell wie Du selbst, aber einige Kurse können diesen Weg leichter machen.

Wenn Du schon früh in Deinem taucherischen Leben die Idee hast einmal Divemaster oder Tauchlehrer zu werden, dann ist es hilfreich Deine Auswahl Deiner nächsten Kurse gut zu planen und eventuell schon Deinem Weg zu, PADI Pro anzupassen. Natürlich kannst Du Dich ziemlich frei durch die vielen möglichen Kurse bewegen und Dich einfach an Deinen Interessen orientieren. Du kannst auf unserer Kurs-Seite alle Kurse finden, die Du bei uns machen kannst. Auf der Seite mit Instructor-Kursen findest Du alle Infos zum IDC, dem Tauchlehrer-Kurs. Schau Dir außerdem auf der Veranstaltungs-Seite an wann der nächste Info-Abend stattfindet. Dort werden alle Deine Fragen beantwortet wie Du PADI Pro werden kannst und was Du dann alles machen kannst. Beim nächsten Termin am 23.2.2022 kommt sogar eine Vertreterin von PADI. Unser nächster IDC ist auch auf der Termin-Seite zu finden (Mai 2022), ein weiterer folgt später dieses Jahr (September 2022).

Am Ende des Artikels fasse ich meine Idee einer Kursabfolge nochmal übersichtlich zusammen. Also lasst Euch nicht abschrecken, falls der Anfang hier noch unübersichtlich auf Euch wirkt.

Welche Spezial-Kurse helfen

Aber falls Du das Ziel „PADI Pro“ etwas zielstrebiger angehen möchtest, dann gibt es ein paar Kurse die später auf dem Weg hilfreich sind oder bei denen es gut ist, wenn man die darin behandelten Themen bereits komplett verinnerlicht hat und im Schlaf beherrscht. Wenn man die Kursübersicht anschaut, sollte es eigentlich ganz einfach sein: nach dem OWD macht man den AOWD, dann den Rescue Kurs und dann geht es auf zum Divemaster.

Beim Divemaster-Kurs stellt man dann aber fest, dass man einen Tief-Tauch-Workshop und einen Suchen & Bergen Workshop machen muss. Falls man aber vor dem Divemasters-Kurs schon die beiden Specialties „Tieftauchen“ und „Suchen & Bergen“ belegt hat, dann muss man diese Workshops nicht mehr machen und man hat in beiden Kursen auch deutlich mehr in diesen beiden Themen geübt und gelernt als „nur“ in einem dieser Workshops. Somit sind diese beiden Specialties schon mal eine gute Vorbereitung wenn man das Ziel „PADI Pro“ fest in Augen hat.

Suchen Bergen Specialty Tauchschule Ulm Weg PADI Pro

Ein weiterer sehr sinnvoller Kurs für alle PADI Pros und die, die es werden wollen: Das Specialty „Self Reliant Diver“, der eigenverantwortliche Taucher. In diesem Kurs geht es darum Wege zu finden Probleme alleine, ohne Buddy, Unterwasser zu lösen.

Wenn Du als PADI Pro mit Schülern oder Taucher die Du begleitest unterwegs bist, ist das manchmal dann doch so, als ob Du alleine Tauchen wärst. Nicht jeder Schüler kann Dir helfen, falls Du ein Problem Unterwasser bekommst. Dieser Kurs ist relativ anspruchsvoll und bisher hat noch jeder aus diesem Kurs ein paar wichtige Erkenntnisse für sich selbst mitgenommen und auf jeden Fall auch taucherisch dazugelernt.

Für den Rescue-Kurs

Schauen wir uns kurz den Rescue-Kurs an, der ja auch auf dem Weg zum PADI Pro liegt. Vor Abschluss des Rescue Kurses muss man auch den EFR (Emergency First Responder) Kurs belegen oder einen anerkannten Ausbildung in Erst- und Zweitversorgung (Erste Hilfe) nachweisen. In beiden Kursen übst Du die Grundlagen wie Du einen verunglückten Taucher mit Notfall-Sauerstoff versorgst. Diese Grundkenntnisse kann man in einem weiteren Specialty ausbauen: „EOP – Emergency Oxygen Provider“. Oder wenn man es anders herum angeht: wenn man den das Notfall-Sauerstoff-Versorger Specialty bereits vor dem Rescue-Kurs macht, dann macht man sich das Leben wieder einfacher, weil das Specialty anerkannt werden kann.

Gedanken zum AOWD

Jetzt haben wir hier bereits 4 sinnvolle Specialty Kurse erwähnt. Lasst uns noch einen weiteren erwähnen: das Navigations-Specialty. Im AOWD-Kurs lernt man ja bereits die Grundlagen der Unterwasser-Navigation. Aber ich denke wir sind uns einig, dass ein Divemaster oder Tauchlehrer der Tauchgänge mit Schülern und Kunden führt sicher gut beraten ist, wenn sie oder er mehr als nur die Grundlagen beherrscht. Im Navigations-Specialty macht man nochmal 2 Tauchgänge mit anspruchsvolleren Navigationsaufgaben. Die können auch sehr hilfreich sein, wenn man im Divemaster-Kurs dann eine Tauchplatzkarte erstellen muss, was ja ein Teil des Kurses ist.

Jetzt kommt der Clue: wenn ihr diese 5 Specialties belegt, dann habt ihr fast „automatisch“ auch den AOWD belegt. Das liegt daran, dass jeweils der erste Tauchgang aus den Specialties auch der Tauchgang im AOWD ist. Leider hat der Notfall-Sauerstoff-Versorger keinen Tauchgang. Darum brauchen wir einen weiteren Abenteuer-Tauchgang, oder besser ein weiteres Specialty, da ihr im Specialty immer deutlich mehr übt, lernt und besser werdet als mit nur einem Abenteuer-Tauchgang der für den AOWD reiche würde. Meist empfiehlt sich der „Taxierung in Perfektion“ Spezialkurs. mit diesem kann man direkt nach dem OWD das Tarieren üben und deutlich verbessern, was in jedem der weiteren Kurse sehr hilfreich sein wird.

Zusammenfassung

Kommen wir also zur Zusammenfassung einer logischen Kursauswahl mit Blick auf das große Ziel: professioneller Taucher , ein PADI Pro zu werden:

  • OWD
  • Tarierung in Perfektion Specialty
  • Unterwasser Navigation Specialty
  • Suchen & Bergen Specialty
  • Tieftauchen Specialty
  • Self Reliant Specialty
  • Emergency Oxygen Provider Specialty
  • AOWD „automatisch“ ohne weiteren Kurs
  • Rescue-Kurs mit EFR-Kurs

Danach seid ihr bestens vorbereitet ein PADI Pro zu werden und mit dem Divemaster-Kurs zu starten.

Master Scuba Diver

Falls ihr auf diesem Weg auch schon 50 Tauchgänge gemacht habt, dann könnt Ihr Euch nach dem Rescue-Kurs und nach den 5 Specialty-Kursen zum „Master Scuba Diver“ anerkennen lassen. Diese höchste, nicht-professionelle Stufe bei PADI erreichen wirklich nur wenige Taucher und es ist schon etwas ganz besonderes ein Master Scuba Diver zu sein.

Macht Euch auf den Weg zum PADI Pro

Ganz am Ende der Hinweis: es gibt durchaus weitere sinnvolle Kurse. Wenn man beispielsweise in unserer Region ganzjährig tauchen möchte und nicht damit gesegnet ist wirklich nie zu frieren, dann ist es sicherlich gut wenn man auch einen Trockentuch-Kurs besucht. Falls man öfter mal im Urlaub tauchen geht und auch eine Tauchsafari machen möchte, dann macht auch der Nitrox-Kurs Sinn, um die Vorteile des Tauchens mit Sauerstoff-angereichertem Atemgas nutzen zu können.

Darum: lasst Euch beraten was wirklich ganz genau auf Eure Situation angepasst der beste Weg für Euch ist. Jeder gute Tauchlehrer hilft Euch dabei das herauszufinden. Natürlich gibt es diese Beratung auch bei uns und dann passend für Euch einen ausgearbeiteten Plan und ein passendes Angebot. Fragt uns einfach.

Auch bei PADI findet Ihr Informationen für den Weg zum PADI Pro.

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